Archiv für den Monat Februar 2009

Web 2.0 goes Tageszeitung

Die Aktualität und Akzeptanz von Blogs, wie dieser blogin.efp.de auch einer ist, wird durch eine Nachricht deutlich, die den Anfang eines Trends  darstellt. Wann dies die Welt der B2B-Kommunikation erreicht, bleibt abzuwarten:

(mehr…)

Design-Basics Teil 1

Typographie, die spricht.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: ein Grundsatz, der uns täglich begegnet. So wie das Tüpfelchen auf dem „i”, vermag eine ausdrucksstarke Typographie die Aussage von Bildern noch zu erweitern. Das perfekte Spannungsverhältnis von Bild und Text (Mikrotypografie und Makrotypografie) wird erst durch die formale Komposition dieser Elemente erreicht. Der Betrachter sieht in der Regel lediglich das fertige Ergebnis und nimmt es, je nach typographischer Ausgewogenheit, mehr oder weniger wahr. 

Akademisch lässt sich die Schule des  deutschen Grafikers, Fotografen und Malers Anton Stankowski zur Erläuterung der Funktion von Typographie heranziehen. Die überspitzte Verwendung von Buchstaben als Bildelement zeigt dem Betrachter erst die Aussagekraft von Typographie. 

typo1typo2

Viele Designer haben durch diese Übungen zu einem sicheren Umgang mit Typographie gefunden und die Bedeutung des Ergebnisses zu schätzen gelernt.

In der täglichen Arbeit an Konzepten der visuellen Kommunikation sind diese Grundlagen unerlässlich. Denn die schönste Anzeige, das interessantesste Key-Visual kann erst funktionieren, wenn auch die Typographie „spricht”.

3D-Laser-Innengravur macht was her

rhe_glasquader Rhenus Lub in Mönchengladbach, seit vielen Jahren Kunde bei EF&P,  ist Hersteller hochwertiger Schmierstoffe und Öle. Für eine Preisverleihung wurden “Pokale” benötigt. Pokale? Der einfache Blechkelch schien uns da ziemlich fehl am Platz. Wir sind ja nicht auf dem Tennisplatz oder im Schützenverein. Hochwertiger sollte es sein:

Als innovative Lösung haben wir einen Glasquader-Pokal mit 3D-Laser-Innengravur anfertigen lassen. Diese ”Innengravuren” können für dekorative Designs in Flachglas oder Glasobjekten ebenso verwendet werden, wie für die industrielle Produkt-Markierung.

Mit Hilfe von CNC gesteuerten Lasersystemen werden im Inneren von Glaskörpern 2- oder 3-dimensionale Strukturen erzeugt, ohne dabei die Oberfläche des Glases zu beschädigen.

Die Innengravur ist im Vergleich zum Ätzen, Sandstrahlen oder Mattschleifen unempfindlich gegen Verschmutzungen, da die Oberfläche unverletzt bleibt. Ein echtes Unikat – und sieht vor allem von allen Seiten gleich edel und gut aus – wie das Bild zeigt. Ansprechende Verpackung inclusive.

Strategische Markenführung im Mittelstand

Gerade auch für mittelständische Unternehmen wird es immer wichtiger, vor allem bei zunehmend internationaler Expansion, die eigene Marke, das Markenbild und die Markeninhalte im Auge zu behalten, strategisch zu führen und auszubauen.

Wer außerdem noch seine Kosten im Marketing reduzieren möchte, muss leider erst einmal investieren – aber im Fall von Markenmanagement rechnet sich dies nun auch für den B2B-Mittelstand. Mittel zum Zweck ist dabei häufig ein Brandmanagementsystem (BMS).

In den bisher von uns erstellten Exposés waren folgende Effekte ausschlaggebend: (mehr…)

Blindprägung – Material perfekt in Szene gesetzt

Unter einer Blindprägung versteht man entweder ein vertieftes oder vorstehendes Prägebild (ein so genanntes Relief) ohne weitere Bedruckung mit Farbe.

spuren_neukl1Diese Methode fand schon im alten Ägypten (Präge- oder Stempeltechnik) ihre erste Anwendung. In Europa benutzen wir diese Technik ca. seit dem 8. Jahrhundert. Allerdings geriet sie dann sehr lange in Vergessenheit. Ihr „Come-Back“ erlangte die Prägetechnik dann im 19. Jahrhundert.

Der Reiz der Blindprägung liegt vor allem im Spiel von Licht und Schatten. Durch das Relief und dem visuellen Gegensatz von Licht und Schatten ensteht eine edle Wirkung und eine entsprechend interessante Haptik. Die Blindprägung eignet sich zur Veredelung zum Beispiel von Briefbögen (hier evtl. die Prägung des Firmenlogos), Visitenkarten, Umschlagseiten, etc.

Der eine oder andere erinnert sich vielleicht – in unserer Weihnachtskarte 2008 wurden mit dieser Prägetechnik die Fußspuren des Weihnachtsmannes im Schnee dargestellt.

Wenn aber z.B. bestimmte Bauteile einer Maschine innerhalb einer Abbildung durch Prägung hervorgehoben werden, ist dies dann keine Blindprägung mehr. Sieht aber auch toll aus.