Donnerstag, 19. März 2009
In der Diskussion um Wirtschaftshilfen und Konjunkturpakete stellt sich die Frage, wie die Unternehmen dieser Krise begegnen. Ein großer Teil der Unternehmen wirbt generell unabhängig von kurz- und mittelfristigen Konjunkturschwankungen dauerhaft mit gleichbleibenden, tendenziell steigenden Budgets. Ganz anders aktuell: es herrscht bei den meisten Unternehmen strikte Zurückhaltung.
Antizyklische Werbung verfolgt die Strategie den Konjunkturzyklen entgegen zu wirken und Absatzschwächen aktiv auszugleichen. Die Vorteile sind schnell benannt. Höhere Kosteneffizienz durch die rezessionsbedingt niedrigeren Mediakosten und eine höhere Marktpräsenz im gelichteten Werbeumfeld.
“Im Geschäftsjahr 2009 wird Lindt & Sprüngli substanziell mehr in die Marke investieren als im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008, und dies bei generell gesunkenen Werbekosten”, kündigt Konzernsprecherin Nina Keller gegenüber horizont.net an.
Auch z. B. unsere Kunden ams.Hinrichs+Müller GmbH und BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG halten im Marketingmix die Anzeigenschaltungen national und global konstant, um die Marken zu stärken.
Hier liegen die Chancen in der Krise. “Grundsätzlich kommen antizyklisch werbende Unternehmen besser aus schwierigen Phasen heraus”, bestätigt Franz-Rudolf Esch, Marketingprofessor an der Universität Gießen.
Für viele bedeutet es schlichtweg, die Weichen für die Zukunft zu stellen.
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