Design-Basics Teil 2

23. April 2009 by Rolf Wottka

So corporate, wie möglich.

Die Corporate Identity eines Unternehmens ist spürbar in allen Kommunikationsformen, in denen es mit seinen Mitarbeitern, Kunden, potenziellen Kunden oder der Öffentlichkeit „spricht“. Neben vielen bekannten Beispielen aus Marketing oder interner Kommunikation spielt die konsequente Eigendarstellung in Präsentationen des Vertriebs eine wichtige Rolle für den Verkaufserfolg. Häufig werden diese Präsentationen individuell vom jeweiligen Vertriebs-Mitarbeiter zusammengestellt.

lindner_screen rhenus_screen

Um hier eine CD-konforme Visualisierung der benötigten Inhalte zu gewährleisten, müssen Gestaltungs-Templates erstellt werden. Am Beispiel von Microsoft® PowerPoint® als Autoren-Software, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten die Gestaltung vorzudefinieren. So lassen sich neben dem Grundaufbau der Charts auch Typographie, Farbwelt und Diagrammstile anlegen, auf die der Präsentator zugreifen kann.

Wird eine Präsentation auf Basis einer solchen Vorlage (pot-Datei) aufgebaut, wendet das Programm automatisch die vorgegebene Gestaltung auf die Inhalte des Autors an. Leider lässt sich nicht alles vollautomatisch generieren. Nutzt man aber kleine Umwege, lassen sich durchgängig annähernd CD-konforme Präsentationen generieren. Da haben wir Übung drin.

Besonders zu empfehlen ist die Microsoft®-Support-Page, die Tipps zu allen Möglichkeiten von PowerPoint® gibt. So gibt es auch Anleitungen zur Einbindung von Flash-Filmen, um der Präsentation noch mehr Dynamik zu verleihen. Stöbern lohnt sich.

Die optimale Darstellungsqualität bietet natürlich eine maßgeschneiderte Präsentationssoftware auf Flash- oder Adobe-Air-Basis. Beispiele dazu können Sie unserem Referenz-Bereich entnehmen.


Gedruckt aus blogin.efp.de : http://blogin.efp.de

Design-Basics Teil 1

18. Februar 2009 by Rolf Wottka

Typographie, die spricht.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: ein Grundsatz, der uns täglich begegnet. So wie das Tüpfelchen auf dem „i“, vermag eine ausdrucksstarke Typographie die Aussage von Bildern noch zu erweitern. Das perfekte Spannungsverhältnis von Bild und Text (Mikrotypografie und Makrotypografie) wird erst durch die formale Komposition dieser Elemente erreicht. Der Betrachter sieht in der Regel lediglich das fertige Ergebnis und nimmt es, je nach typographischer Ausgewogenheit, mehr oder weniger wahr. 

Akademisch lässt sich die Schule des  deutschen Grafikers, Fotografen und Malers Anton Stankowski zur Erläuterung der Funktion von Typographie heranziehen. Die überspitzte Verwendung von Buchstaben als Bildelement zeigt dem Betrachter erst die Aussagekraft von Typographie. 

typo1typo2

Viele Designer haben durch diese Übungen zu einem sicheren Umgang mit Typographie gefunden und die Bedeutung des Ergebnisses zu schätzen gelernt.

In der täglichen Arbeit an Konzepten der visuellen Kommunikation sind diese Grundlagen unerlässlich. Denn die schönste Anzeige, das interessantesste Key-Visual kann erst funktionieren, wenn auch die Typographie „spricht“.


Gedruckt aus blogin.efp.de : http://blogin.efp.de