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Blindprägung – Material perfekt in Szene gesetzt

Unter einer Blindprägung versteht man entweder ein vertieftes oder vorstehendes Prägebild (ein so genanntes Relief) ohne weitere Bedruckung mit Farbe.

spuren_neukl1Diese Methode fand schon im alten Ägypten (Präge- oder Stempeltechnik) ihre erste Anwendung. In Europa benutzen wir diese Technik ca. seit dem 8. Jahrhundert. Allerdings geriet sie dann sehr lange in Vergessenheit. Ihr „Come-Back“ erlangte die Prägetechnik dann im 19. Jahrhundert.

Der Reiz der Blindprägung liegt vor allem im Spiel von Licht und Schatten. Durch das Relief und dem visuellen Gegensatz von Licht und Schatten ensteht eine edle Wirkung und eine entsprechend interessante Haptik. Die Blindprägung eignet sich zur Veredelung zum Beispiel von Briefbögen (hier evtl. die Prägung des Firmenlogos), Visitenkarten, Umschlagseiten, etc.

Der eine oder andere erinnert sich vielleicht – in unserer Weihnachtskarte 2008 wurden mit dieser Prägetechnik die Fußspuren des Weihnachtsmannes im Schnee dargestellt.

Wenn aber z.B. bestimmte Bauteile einer Maschine innerhalb einer Abbildung durch Prägung hervorgehoben werden, ist dies dann keine Blindprägung mehr. Sieht aber auch toll aus.