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Farben in der Welt der Werbung

Farben lösen Emotionen aus … wir verbinden Gefühle mit bestimmten Farben! Diesen Einfluß machen wir uns in der Werbung zum Nutzen, um zum Beispiel die Wirkung von Unternehmen und deren Erscheinungsbild auf die Umwelt zu unterstreichen. Der potenzielle Kunde soll zum Beispiel nicht durch unangenehm grelles oder quietschig buntes Firmenlogo einer Bank oder einer Anwaltskanzlei abgeschreckt sondern positiv angesprochen werden. Die Farbwelt des Unternehmens soll passend zum Tätigkeitsschwerpunkt des Unternehmens die Marke unterstützen und eine emotionale Verknüpfung zum Produkt schaffen. Deshalb spielen Farben in der Entwicklung von Wort-Bild-Marken eine erhebliche Rolle und schaffen auch beim Auftraggeber einen hohen Grad an Identifikation.

Farbkreis nach Itten

Hier eine kleine Auswahl Farben mit Ihren Eigenschaften und zugeschriebenen Attributen:

Blau … mit der Farbe Blau verbinden wir Sympathie, Freundlichkeit und Harmonie. Blau steht für Treue und Freundschaft und wirkt beruhigend und entspannend. Seriöse und technikorientierte Unternehmen wählen häufig Blau als Firmenfarbe.

Rot … Rot ist die Liebe. Bei der Farbe Rot denken wir an Leidenschaft, Verführung aber auch Zorn und Aggressivität. Rot strahlt eine gewisse Dominanz aus und hat einen starken Signalcharakter.

Grün … Grün ist frisch, freundlich, leicht, jung und natürlich. Es steht für das Leben, die Hoffnung und den Genuss. Und für Umweltschutz.

Gelb … die Farbe der Sonne – Ausdruck für Lebendigkeit, Freude und Wärme. Gelb kann aber auch Sinnbild sein für den Neid und die Eifersucht.

Orange … Freude ist Orange. Spaß und Geselligkeit verbinden wir mit der Farbe Orange. Orange wirkt unter anderem auch Appetit anregend.

Violett … hat etwas Mystisches, etwas Übersinnlichen. Individualisten mögen die Farbe Violett sehr gern. Damals war die Herstellung der Farbe Violett sehr aufwendig und teuer und galt so lange Zeit als die Farbe der Reichen und Mächtigen. Dadurch verbinden wir Violett gerne mit Eitelkeit, Extravaganz, Stolz und Luxus.

Rosa … ist das “kleine Rot” auch heute als die Lieblingsfarbe vieler Mädchen. Rosa ist eine abgeschwächte Form von Violett und Rot und steht für Zärtlichkeit, Sanftmütigkeit. Rosa ist süß, verspielt, lieblich und weich.

Grau … hat nicht wirklich einen “Charakter”. Grau wirkt neutral und schnell auch trostlos. Einsamkeit, Trauer und Sachlichkeit werden gerne mit Grau untermalt. In Verbindung mit anderen Farben aber kann Grau auch sehr technisch und modern wirken.

Braun … die Farbe Braun hat etwas Bodenständiges und wird gerne mit Natur und Erde in Verbindung gebracht. Braun symbolisiert Sinnlichkeit und Zuverlässigkeit. Ein dunkles Braun wirkt seriöser und ist wärmer und freundlicher als Schwarz.

Schwarz … Schwarz steht für Trauer, Tod, Leere, Einsamkeit gleichzeitig aber für Funktionalität, Sachlichkeit und Moderne. Oft wird Schwarz mit etwas Negativem verbunden – “man wartet, bis man schwarz ist”, “jemandem den schwarzen Peter zuschieben”, schwarzer Humor, … Anderswo, in anderen Kulturen wie z.B. in Afrika, ist Schwarz die schönste und edelste Farbe.

Weiß … das Gegenstück zu Schwarz. Weiß steht für die Reinheit und Sauberkeit. Weiß symbolisiert den Frieden, die Unschuld, das Gute und das Neue. Weiß ist eine spirituelle Farbe, die Farbe des Lichts und der Engel. Weiß wirkt strahlend und aufmunternd. Weiß als Gestaltungselemet in der Werbung bringt enorme Möglichkeiten.

Mehr über die Wirkung und Wahrnehmung von Farben gibt es unter anderem hier nachzulesen.

Chancen antizyklisch nutzen

Anzeigen ams-erp und Beumer Baustoffe ChinaIn der Diskussion um Wirtschaftshilfen und Konjunkturpakete stellt sich die Frage, wie die Unternehmen dieser Krise begegnen. Ein großer Teil der Unternehmen wirbt generell unabhängig von kurz- und mittelfristigen Konjunkturschwankungen dauerhaft mit gleichbleibenden, tendenziell steigenden Budgets. Ganz anders aktuell: es herrscht bei den meisten Unternehmen strikte Zurückhaltung.

Antizyklische Werbung verfolgt die Strategie den Konjunkturzyklen entgegen zu wirken und Absatzschwächen aktiv auszugleichen. Die Vorteile sind schnell benannt. Höhere Kosteneffizienz durch die rezessionsbedingt niedrigeren Mediakosten und eine höhere Marktpräsenz im gelichteten Werbeumfeld.

“Im Geschäftsjahr 2009 wird Lindt & Sprüngli substanziell mehr in die Marke investieren als im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008, und dies bei generell gesunkenen Werbekosten”, kündigt Konzernsprecherin Nina Keller gegenüber horizont.net an.

Auch z. B. unsere Kunden ams.Hinrichs+Müller GmbH und BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG halten im Marketingmix die Anzeigenschaltungen national und global konstant, um die Marken zu stärken.

Hier liegen die Chancen in der Krise. “Grundsätzlich kommen antizyklisch werbende Unternehmen besser aus schwierigen Phasen heraus”, bestätigt Franz-Rudolf Esch, Marketingprofessor an der Universität Gießen.
Für viele bedeutet es schlichtweg, die Weichen für die Zukunft zu stellen.

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Strategische Markenführung im Mittelstand

Gerade auch für mittelständische Unternehmen wird es immer wichtiger, vor allem bei zunehmend internationaler Expansion, die eigene Marke, das Markenbild und die Markeninhalte im Auge zu behalten, strategisch zu führen und auszubauen.

Wer außerdem noch seine Kosten im Marketing reduzieren möchte, muss leider erst einmal investieren – aber im Fall von Markenmanagement rechnet sich dies nun auch für den B2B-Mittelstand. Mittel zum Zweck ist dabei häufig ein Brandmanagementsystem (BMS).

In den bisher von uns erstellten Exposés waren folgende Effekte ausschlaggebend: (mehr…)