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Information at your fingertips: Augmented Reality for B2B

Durch die hohe Leistungsfähigkeit des iPhones und der stetig wachsenden Verbreitung als Businessphone ist es möglich, vielzitierte Augmented Reality (AR) Anwendungen mit überschaubarem Aufwand zu erstellen.

Was genau ist Augmented Reality und wie hat es den Weg auf das iPhone gefunden?

Augmented Reality steht übersetzt für erweiterte Realität. Technologisch besteht dies im Wesentlichen aus der Erfassung der Realität (meist in Form von Videoinformationen) und der Veränderung bzw. Anreicherung der so erfassten Wirklichkeit mit live integrierten digitalen Informationen.

nearestwiki

Augmented Reality auf dem iPhone

Konkret gibt es schon länger Augmented Reality Anwendungen in Concept Stores. So lassen sich am Point-Of-Sale virtuell Schuhe oder Kleidung anprobieren – auch neue Frisuren können durch Augmented Reality bereits vor dem Schnitt getestet werden.

Im Messebereich setzten AR Konzepte seit ein paar Jahren ebenfalls Akzente und lieferten auf einigen Ständen Hingucker:  virtuell ‘anfassbare’ Produkte, die gar nicht physikalisch auf dem Messestand ausgestellt waren.

Mit dem Betriebssystem-Update auf iPhone 3.1 lieferte Apple nun für das iPhone nun eine AR Plattform to go. Ein bezahlbares AR-System für jedermann. War vor einigen Jahren noch ein großer Rechner erforderlich, bietet das iPhone nun eine gute Performance im Flunderformat. Dabei ist in der Version 3GS bereits alles nötige integriert, was desktopgebundene Systemen bislang fehlte: GPS für eine genaue Geopositionierung, ein Kompass für die Ausrichtung der digitalen Informationen und eine Videokamera mit ausreichender Auflösung und Autofocus.

Augmented Reality Apps
zum Ausprobieren

  • Nearest Wiki
  • Layar Reality Browser
  • Wikitude
  • Paris Nearest Metro
  • Welches Spektrum haben AR-Lösungen für das iPhone bisher?

    Führend im Bereich der AR-Software sind zurzeit die Lösungen von Accrossair. Sie verbinden echten Nutzen mit innovativen Konzepten – und schöpfen die Möglichkeiten der Plattform iPhone bravourös aus. So gibt es bereits virtuelle U-Bahn Guides für mehrere Großstädte: über GPS-Position und Kompass blendet die Applikation in das Live-Videobild Wegweiser zu den nächsten U-Bahnlinien ein.

    Auch “Nearest Wiki” kann überzeugen. Weltweit nutzbar, blendet die Applikation Wikipediaeinträge rund um die aktuelle Geoposition in das Video ein. Wie auf den Bildern zu sehen, funktioniert auch dieses hervorragend. Die Empfindlichkeit bzw. der ausgewertete Radius rund um die eigene Position lässt sich über einen Parameter regeln, um nicht zu viele Treffer in Ballungsräumen zu erzeugen. So kann der Nutzer sich auf einfache Art umfassend rund um seinen Standort informieren.

    Wo kann nun diese Basistechnologie sinnvolle Mehrwerte im B2B Geschäft liefern?

    Anzeige von Wikipediaeinträgen passend zur Standort

    Anzeige von Wikipediaeinträgen passend zur Standort

    Überall dort, wo GPS-basierte Informationen mit per Internet/Intranet (auch verschlüsselt) zur Verfügung stehenden Informationen grafisch sinnvoll kombiniert werden können, kann AR wirklichen Nutzen bringen. Neben der ursprünglichen Anwendung “Simulation von Produkten und Dienstleistungen” kommt bei iPhone-Einsätzen häufiger der Faktor “Information” zum Tragen. Nachfolgend einige mögliche Szenarien für den Einsatz von Augmented Reality:

    • Beispielsweise könnten Außendienstler auf dem iPhone technische und wirtschaftliche Informationen zu Immobilienobjekten oder Werken abrufen – ohne Ordner wälzen zu müssen.
    • Auch auf großen Werksgeländen lassen sich technische Informationen und Statusmeldungen (zum Beispiel als Healthcheck für Objekte und Anlagen) auf das Videobild einblenden.
    • Windparkbetreiber könnten Statusinformationen zum jeweiligen Standort auf See für Serviceteams schnellstens verfügbar machen – gekoppelt an die jeweilige GPS-Position (auch ohne Video-Overlay).
    • Auch das optisch unterstützte Auswählen von technischen Standardprodukten in der richtigen Abmessung und ergänzenden Bauteilen bei vorhandenen Maschinen / Gewerken kann über AR geleistet werden (videounterstützte Stückliste / Bedarfskalkulation). Das erleichtert die Auswahl und verringert die Gefahr von Fehlkonfigurationen.
    • Zukunftsorientierte Besucherkonzepte z.B. für Fertighausausstellungen oder Messen mittels AR liefern wertvolle Detailinformationen – und dem Aussteller einen Imagegewinn in Bezug.
    • Sicherheitsdienste können Informationen über  betreute Objekte durch AR-Applikationen aus einer zentralen Datenbank abrufen. So sind vor Ort wichtige Informationen schnellstens ohne langes Suchen abrufbar.

    Möchten auch Sie wissen, ob Sie mit Augmented Reality-Applikationen für das iPhone einen Mehrwert erzielen können? Fragen Sie uns.

    Web 2.0 goes Tageszeitung

    Die Aktualität und Akzeptanz von Blogs, wie dieser blogin.efp.de auch einer ist, wird durch eine Nachricht deutlich, die den Anfang eines Trends  darstellt. Wann dies die Welt der B2B-Kommunikation erreicht, bleibt abzuwarten:

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    Take-away a Vorlesung

    Deutsche Unis sind nun auch auf den Podcast-Zug aufgesprungen. Ab sofort gibt es damit komplette Vorlesungen und Vorlesungsskripte vorerst einiger deutscher Universitäten gratis als Podcast – für verschiedenste Fachbereiche.  Gasthören in der Bahn oder die Vorlesung als Hörbuch werden so möglich. lifelong learning für alle.

    iTunes U: Bildung-to-goNachdem voranging amerikanische Universitäten Ihre Vorlesungen öffentlich nutzbar gemacht haben, ziehen deutsche Universitäten nun nach. Unter den Ersten sind die Ludwig-Maximilians-Universität-München, Universität Freiburg, Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik und die RWTH Aachen im iTunes-Bildungsverzeichnis (iTunes U) abrufbar.

    So ist neben dem bislang schon möglichen Studium an renommierten Bildungshäusern wie dem MIT, der Yale Universität, Standford oder Harvard  auch das kostenlose Gasthören per iPod oder Rechner an den deutschen Hochschulen möglich.

    Ein “anfassbarer” eLearning-Trend der auch zeigt, wie einfach und effektiv globale Wissensvermittlung funktionieren kann. Das dahinterstehende Prinzip ist auch für Unternehmen, die immer stärker global operieren, nutzbar. Über ähnliche Prozesse  können Inhalte in Intranetanwendungen bereitgestellt werden, die über Abofunktionalitäten auch in verteilten Organisationsstrukturen regelmässig aktualisiert und “gehört” werden können.

    Der perfekte Weg für Wissen-to-go. Auch im B2B-Bereich.